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12.01.2017, 22:10 Uhr | Alan Günes
Verschlankung öffentliche Sendeanstalten / Gebührenreduzierung "GEZ"
Verschlankung öffentliche Sendeanstalten / Gebührenreduzierung "GEZ"

 

Verschlankung der öffentlich-rechtlichen TV-Sender

 

Diese Fernsehsender mögen ab 2020 auf die zwei Sender ARD und ZDF beschränkt werden. Sie strahlen ab diesem Termin ein regionales stündliches Programm täglich aus, abhängig vom jeweiligen Sendegebiet.

Spezialsparten von ARD und ZDF, wie z.B. ZDFneo bleiben erhalten.

Radiosender bleiben von dieser Regelung ebenso unberührt.

 

 

 

 

BEGRÜNDUNG:

 

Die Vielzahl der regionalen Sendeananstalten zeigt nur kurz tatsächlich regionale Produktionen.                              Sendungen ohne regionalen Bezug werden stattdessen auf diesen Programmplätzen eingespeist, sodass ein und der selbe Film fast gleichzeitig auf zwei verschiedenen Öffentlich-Rechtlichen der Länder zu sehen ist.

Mithilfe der Neuregelung können sich die zwei großen Anstalten auf eine attraktive Programmgestaltung konzentrieren und die Zuschauer erleben eine übersichtliche Senderstruktur ohne ihre allseits geliebten regionalen Nachrichten missen zu müssen.

Kosteneinsparungen aus der Maßnahme sollen letztendlich zur Senkung der allgemeinen Rundfunkbeiträge beitragen.






 Reduzierung des Rundfunkbeitrages für Studenten und Auszubildende um 50%

 

Die pauschalen Gebühren der öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender sollen für betreffende Zielgruppe um die Hälfte rabattiert werden. Dies gilt nur für den eigenen Erstwohnsitz des Gebührenpflichtigen und auch nur sofern der Haushalt ausschließlich von Studenten und/oder Azubis besteht.

 

Entsprechende Nachweise für den Status reicht der Gebührenpflichtige eigenständig und jährlich beim Beitragsservice ein.

BEGRÜNDUNG:

Die Zielgruppe genießt schon bei anderen Trägern Vorteile: ÖPNV, private Träger etc. Der Start in das selbstständige Leben soll zusätzlich durch die Verminderung des Rundfunkbeitrages erleichtert werden.

Zusätzlicher Aufwand für den Beitragsservice ist kaum bis gar nicht vorhanden, da sich jeder neue Haushalt selber beim Beitragsservice anmelden muss und seine Daten ebenso selber angibt. Der Azubi-/Studenten-Status kann in diesem Verfahren gleichzeitig überprüft werden.