Archiv
07.11.2014, 18:15 Uhr | Kreisvorstand
25 Jahre Mauerfall
Vereintes Deutschland in einem vereinten Europa
Am 09. November dieses Jahres jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. „Wir freuen uns, dass dieses Jubiläum nun so große Aufmerksamkeit erfährt. Dass wir Deutschen in einem vereinten Land und in einem vereinten Europa in Frieden und Freiheit zusammenleben können, ist keine Selbstverständlichkeit“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Schmidt.

Dies sei zu einem Großteil den DDR-Bürgern zu verdanken, die damals gegen die sozialistische Diktatur auf die Straße gingen, um sich ihre bürgerlichen Rechte, das Recht auf Demokratie und Freiheit zu erkämpfen.

Empörend sei, dass dieses Verdienst nun mit Füßen getreten werde, da die SED-Nachfolger in Thüringen voraussichtlich in Kürze den ersten linken Ministerpräsidenten würden stellen können.

„Mithilfe der einstigen Volkspartei SPD und der früheren Bürgerrechtler von B‘90/Grünen wird sich der Sozialist Ramelow zum Ministerpräsident wählen lassen. Man muss sich schon fragen, ob diese einstige Partei des Sozialismus, der Unterdrückung und der Wirtschaftsfeindlichkeit wirklich geeignet ist, in der freiheitlichen Demokratie, in der wir heute leben, die Regierungsgeschäfte zu führen“, so der stellvertretende Vorsitzende Ferdinand Honold.

Was JU und der CDU im Bundestagswahlkampf noch als „Panikmache“ vorgeworfen worden sei, erscheine mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 oder gar früher nun immer wahrscheinlicher: „Die SPD wird dann wohl auch nicht mehr davor zurückschrecken, mit den Linken auf Bundesebene zu koalieren.“  Was eine solche marktwirtschaftsfeindliche Politik dann nicht nur für Thüringen, sondern für unsere gesamte Republik bedeute, wolle man sich gar nicht ausmalen. „Zu dieser Frage sollten auch die Heidenheimer Jungsozialisten (Jusos) klar Farbe bekennen“, so Honold weiter.

Der Kreisvorsitzende der JU Heidenheim, Michael Lehmann, warnt indes auch hier in der Region vor einer zu mächtigen Linken. Die Linke, aber auch die DKP sei gerade in der Stadt Heidenheim besonders stark vertreten, so der Vorsitzende. „In einer wirtschaftsstarken Exportregion wie der unseren können wir uns die wirtschaftsfeindliche Politik des linken Lagers nicht leisten, da sie langfristig immer zum Wegfall von Arbeitsplätzen und zu einem Mangel an Innovation führt“, erklärte Lehmann.