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19.12.2013, 21:35 Uhr | Michael Lehmann
„Jugendforum“ für alle jungen Menschen
Der Kreisverband der Jungen Union zeigt sich sehr verwundert über den gestern erschienenen Leserbrief des vor langer Zeit ausgeschiedenen Vorsitzenden des Kreisjugendrings.

Die Junge Union hat wie auch andere Jugendorganisationen wie der BDKJ oder die Jungsozialisten in den vergangenen 10 Jahren sehr aktiv an dem Fortbestand des Kreisjugendrings gekämpft. Matthias Bergander, Benjamin Bahmann und Marvin Scharle haben viel Zeit Engagement für die Aufrechterhaltung investiert. Leider war die Bereitschaft nur von sehr wenigen der elf Mitgliedsverbände im Kreisjugendring mitzuwirken gegeben. „Jugendorganisationen vernetzen sich im Zeitalter des Internets eben anders als noch vor einigen Jahrzehnten. Herrn Oberladen selbst ist es besonders in der Endphase seiner Zeit als Vorsitzender schon nicht gelungen dem Kreisjugendring Leben einzuhauchen“, so der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Ferdinand Honold.

Aus diesem Grund, und anstatt - wie es vorn Hr. Oberlader haltlos vorgeworfen wurde - lediglich zu nörgeln,  beschäftigt sich die Junge Union ergebnisoffen bereits seit längerer Zeit damit, wie die Belange und Interessen der Jugendlichen am besten vertreten werden können und gleichzeitig die Jugendarbeit koordiniert werden kann.

Um allen jungen Menschen im Kreis, die sich in die Jugendarbeit im Kreis einbringen möchten, eine Möglichkeit zur Beteiligung zu bieten, haben wir die Idee eines „Jugendforums“ eingebracht. Zu diesem soll sowohl öffentlich eingeladen werden, als auch gezielt die in der Jugendarbeit aktiven Vereine und Verbände“, so der JU-Kreisvorsitzende Michael Lehmann. Mit Blick auf die Neutralität schlägt die Junge Union dabei die Ausrichtung durch das Landratsamt vor. Bei der Einrichtung und Werbung für dieses „Jugendforum“ würde sich die Junge Union auch wieder aktiv einbringen. Über eine aktive Unterstützung von Hr. Oberlader  würde sich die Junge Union dabei ebenfalls freuen. Ob der Kreisjugendring nun aufgelöst wird oder noch weitere Jahre „dahin dümpelt“ sei demnach eher zweitrangig und sicherlich keine Missachtung der aktiven Jugendlichen in den Vereinen und Kirchen. „Wir wollen vielmehr mit dem „Jugendforum“ endlich eine wirksame Möglichkeit schaffen, die Ideen, Bedürfnisse und Interessen von jungen Menschen einzubringen“, so Lehmann abschließend.