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30.01.2013, 19:49 Uhr | Alex Krieger
JU Bezirksverband Nordwürttemberg wählt Heidenheimer JU-Kreisvorsitzenden Stefan Briel in den Vorstand
„Kommunalwahl steht im Fokus“
Auf ihrem Bezirkstag im benachbarten Kreisverband Ostalb wählten die knapp 140 Delegierten der Jungen Union Nordwürttemberg den Giengener Stadtrat Stefan Briel in den Bezirksvorstand.
Der Kreisvorsitzende der JU Heidenheim trat zum ersten Mal zur Wahl in das Führungsgremium der 3800 Mitglieder starken politischen Nachwuchsverbandes an. In seiner Bewerbungsrede kündigte Briel an, dass der JU-Bezirksverband Nordwürttemberg die geplante Kommunalwahlrechtsreform kritisch begleiten und gegen die geplante Wahlalterabsenkung vorgehen werde. „Bei den Planungen der Landesregierung handle es sich ausschließlich um kurzfristige Parteitaktik. Bisher konnte noch niemand die Frage beantworten, wieso künftig Volljährigkeit, Geschäftsfähigkeit und das aktive Wahlrecht getrennt sein sollen” so Briel. “Hier müsse die Landesregierung Fragen beantworten und keine Symbolpolitik betreiben. Aus gutem Grund dürfe man Bundestag und Landtag weiterhin erst ab 18 Jahren wählen. Die Landesregierung solle den Versuch einstellen, das aktive und passive Wahlrecht auftrennen zu wollen. Dennoch sehe man der drohenden Fehlentscheidung gelassen entgegen, denn immerhin sei man als Junge Union die mitgliederstärkste politische Jugendorganisation im Land und vor allem im Kreis Heidenheim die aktivste. Insofern sehe es die JU als ihre Hauptaufgabe an, jüngere Menschen für Politik zu begeistern und zu fördern. Die Kommunalwahl biete hier die besten Möglichkeiten sich aktiv einzubringen und das Ziel sei, parteiübergreifend das Durchschnittsalter der Gemeinderatsgremien deutlich zu senken. Die JU will jungen Menschen Unterstützung anbieten, sollten sie sich für eine Kandidatur bei der  Kommunalwahl  interessieren.”

Die Junge Union Nordwürttemberg hatte zuvor den Bezirksvorsitzenden Björn Hannemann in seinem Amt bestätigt. Neben weiteren sieben Delegierten aus Reihen der JU Heidenheim waren im Rahmen der Tagung auch der Günter H. Oettinger in Westhausen zu Gast. Er wies auf die stets steigende Bedeutung der EU bei dem nahezu unbegrenzten Wirtschafts- und Bevölkerungswachstums der Schwellenländer hin. “In 20 Jahren werde die Stimme Deutschlands nur noch in einem starken Chor Europas hörbar sein.”, so der EU-Kommisar.