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01.07.2010, 15:12 Uhr
Rote Karte für die Jusos
JU fordert Rücktritt des Juso-Vorsitzenden Sven Hasslers
Am vergangenen Mittwoch bot die Junge Union Herbrechtingen den Menschen in ihrer Stadt die Gelegenheit, das WM-Spiel Deutschland gegen Ghana auf einer Großleinwand zu verfolgen. Die Heidenheimer Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom Freitag über diese gelungene Veranstaltung.
 
Die Jungsozialisten in Heidenheim nutzten dagegen das Public Viewing zu einem neuerlichen Rundumschlag. Wie es vor manchem Weltmeisterschaftsspiel im Fußball üblich ist, verquickten sie vieles, was nicht zusammengehört, um einmal ordentlich draufzuschlagen. Auf dem Platz allerdings haben sie schon verloren, denn wie sie in ihrer jüngsten Verlautbarung einräumen, sind sie vor Ort in Herbrechtingen gar nicht vertreten.
 
Beim Public Viewing wurde eine engagiert auftretende deutsche Nationalmannschaft mit feiernden Zuschauern gezeigt. Der Vergleich des Juso-Vorsitzenden Sven Hassler mit einem „Volksempfänger“, dem Propagandainstrument eines Joseph Goebbels, ist völlig daneben. Offenbar haben die Heidenheimer Jungsozialisten jedes Maß für die Realität verloren. Beim Public Viewing Parallelen zum Dritten Reich zu ziehen, bedeutet eine unglaubliche Entgleisung, die keines weiteren Kommentars bedarf.  „Wenn Herr Hassler einen Funken Anstand besitzt, dann sollte er sich jetzt entschuldigen. Oder besser gleich über einen Rücktritt nachdenken.“ So der JU-Kreisvorsitzende Matthias Bergander
 
Interessant klingt dagegen der Vorschlag von Sven Hassler, Public Viewing-Veranstaltungen zur Geldeinnahme zu nutzen. Gerne nehmen wir auch nachträglich eine Spende von ihm entgegen und versichern schon heute, sie einem karitativen Zweck zuzuführen, äußerte sich der Herbrechtinger Vorsitzende Michael Lehmann.