Pressearchiv
03.05.2010, 15:12 Uhr
Stellungnahme der JU HDH zur K-Frage
Am vergangenen Sonntag traf sich die Junge Union Heidenheim zu einer Vorstandssitzung in deren Mittelpunkt die Diskussion  des Strategiepapier zum Konservativismus der Göppinger Jungen Union stand.
Das Papier wurde vergangene Woche bereits von der grünen Landtagskandidatin Kömm-Häfner aufgegriffen die mit ihrer Behauptung „die JU Heidenheim verlangt die staatliche Unterstützung für Kinderkrippen zu beenden“ offensichtlich besondere Fähigkeiten hat und die Meinung der JU Heidenheim kennt, bevor diese überhaupt getagt hat.
 
Das Papier selbst ist ein Plädoyer für die Wende hin zu einer konservativen, werthaltigen Politik. Dieser Konservativismus bedeutet jedoch keine Rückwärtsgewandtheit, sondern ein tragfähiges Fundament für die Zukunft. Die Göppinger JU diskutiert darin einen breiten Themenmix aus den zentralen Politikfeldern. So begrüßt die Heidenheimer JU besonders die Ausführungen zu einer nachhaltigen Umweltpolitik und einer sozialen Marktwirtschaft als einzige Antwort auf die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise. Weitergehend unterstützt die JU Heidenheim die Forderung, verfassungsfeindliche Organisationen zu verbieten. Unsere Demokratie muss Verfassungsfeinden, insbesondere politischem und religiösem Terrorismus, wehrhaft gegenüber stehen.
 
Eines der zentralen Themen ist Integration. Die JU Heidenheim ist sich einig, dass die ausländischen Mitbürger einen wertvollen Beitrag für das gesellschaftliche Leben leisten. Jedoch kritisiert die JU, dass die Integration weitest gehend oder in vielen Fällen fehlgeschlagen ist. Besonders die Integration der Muslime gestaltet sich aufgrund des religiösen und kulturellen Hintergrund schwierig. Statt Multi-Kulti liegt offenkundig eine Parallelgesellschaft vor. So stellt sich die JU Heidenheim entschieden gegen die Einführung der Zwei- und Mehrsprachigkeit anstatt der klaren Durchsetzung der deutschen Sprache. Das ist falsch verstandene Toleranz und schadet letztendlich auch den Migranten, Bürgern mit Migrationshintergrund. Erfolgreich kann nur derjenige sein, der die deutsche Sprache beherrscht.
 
Dahingehend muss auch die Zuwanderungspolitik wirken, die auch die demographischen Probleme von Morgen nicht außer Acht lässt. Neben der Grundvoraussetzung, der deutschen Sprache mächtig zu sein, fordert die JU Heidenheim zudem, dass nur ausgebildete Fachkräfte zuwandern dürfen, die sich im Rahmen unserer Wertvorstellungen in das öffentliche Leben integrieren.
 
Ein weiteres Thema des Göppinger Strategiepapiers ist das Thema Homo-Ehe. In einer modernen Gesellschaft sieht die JU Heidenheim erhebliche Schwierigkeiten die gleichgeschlechtliche Ehe einer normalen Ehe gleichzustellen, da ihr der Familiencharakter fehle. Zu hinterfragen ist die staatliche Förderung solcher gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaft dahingehend, dass sie keinen Beitrag für das Rentensystem von Morgen leisten. Damit auch die junge Familie von Heute einen ausreichenden Lebensstandard erreichen kann, gehört die Kinderkrippe neben anderen Einrichtungen zu einem zukunftsfähigen Konzept.
 
Insgesamt hält die JU Heidenheim die Kernaussagen des Papiers für nachvollziehbar. Handlungsbedarf sieht die JU dabei, dass die Werte gestärkt werden müssen, die Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg stark gemacht haben und innerhalb der CDU dem Linksruck auf Bundesebene eine Rückkehr zum Konservativismus entgegengesetzt werden muss.